|
|
|
14.05
|
Um 12.03 Uhr wurden wir von der Leitstelle ins TGE gerufen, wo durch Bauarbeiten ein Gasrohr beschädigt wurde und das ausströmende Gas brannte. Nach 5 Minuten rückten wir mit LF 16-TS Kat. und TLF 16 mit 1:9 in Richtung TGE aus. Als wir eingetrofffen waren, hatte die Berufsfeuerwehr bereits das Gas abgestellt und zwei Verletzte Personen gerettet. Aber es stellte sich heraus, dass es sich um eine Einsatzübung seitens der Stadtwerke handelte. Nach der Begrüßung durch den Verantwortlichen kamen wir zum Zug. Es wurden uns mehrere Szenarien gestellt, die wir bekämpfen mussten. Als erstes wurde ein Gasrohr in Brand gesetzt und wir sollten es mit Wasser bekämpfen. Unter der Vornahme von 2 CM-Rohren bekamen wir die Flammen gelöscht. Danach mussten wir eine Baugrube, dessen Gas brannte, löschen. Das letzte Szenario war ein Flächenbrand. Als erstes versuchten wir mit Wasser d
|
|
Nr. 14
|
27.06
|
Um 0.35 Uhr wurden wir per Funkmeldeempfänger alarmiert. Der Grund dieser Alarmierung war ein Hund, der sich seine Pfote in einem Fenster eingeklemmt hatte. Als wir mit unserem LF 16-TS Kat. mit 1: 6 in der Fliederallee eintrafen, wurde deutlich, dass man den Schäferhund nicht ohne die Entfernung des Fensters helfen konnte, da er genau zwischen Fenster und Fensterrahmen eingeklemmt war. Ronny und Mario Übernahmen das zerschneiden des oberen Schaniers mittels Bolzenschneider und Stefan Übernahm die Ausleuchtung mit einem Scheinwerfer. Eine Betäubung des Tieres war nicht möglich, da sich nach Angaben des Besitzers kein Tierarzt verantwortlich fühlte. Nachdem wir das Fenster entfernen konnten und für uns keine weiteren Aufgaben vor Ort waren, beendeten wir unseren Einsatz.
|
|
Nr. 31
|
11.10
|
Nachdem wir bereits am gestrigen Tag zweimal alarmiert wurden, ertönten unsere Funkmeldeempfänger und die Sirene auch am 11. Oktober um 22.25 Uhr. Dieses Mal handelte es sich um einen Dachstuhlbrand auf dem ehemaligen NVA- Gelände in der Mühlenstraße im Ortsteil Finow. Als wir mit unserem TLF 16-GMK und unserem LF 16-TS Kat. mit einer Gesamtstärke von 1:7 auf den Weg zum Einsatzort befanden, konnten wir den Feuerschein am Himmel schon von weiter Entfernung sehen. Über Funk meldete der Einsatzleiter, dass der Dachstuhl in voller Ausdehnung brannte. Die Berufsfeuerwehr ging mittels Monitor von der DLK 23-12 zum Außenangriff vor. Des Weiteren wurden weitere Kräfte der Berufsfeuerwehr, sowie der LG Finow zum Innenangriff eingesetzt. Unsere Aufgabe bestand zunächst darin, eine Wasserversorgung aufzubauen. Als wir einen Unterflurhydrant gefunden hatten und eine Wasserentnahme mit dem Standrohr möglich war, begannen wir mit dem Legen der ersten B-Leitung zum TLF 16/25 der LG Finow, wofür cirka 15 B-Druckschläuche benötigt wurden, da wir um einen mit Stacheldraht befestigten Zaun herumlegen mussten. Als die erste B-Leitung Wasser führte, begannen wir mit dem Aufbau der Zweiten. Da erst einmal Wasser am Fahrzeug anlag, suchten wir eine Möglichkeit die zweite B-Leitung kürzer zu halten. Mit Hilfe eines Kameraden der LG Finow zerschnitten wir den Maschendraht mit dem Bolzenschneider und schlugen den Zaun mit der Feuerwehraxt ein, so dass es möglich wurde, die zweite B-Leitung durch den Zaun hindurch zum TLF 16/24 der Berufsfeuerwehr zu legen. Hierzu benötigten wir rund 13 B-Druckschläuche. Mario Übernahm die Wasserentnahmestelle am Unterflurhydrant. Indessen erhielten die anderen Kräfte weitere Aufgaben. Ronny und Silvana wurden als Reservetrupp eingesetzt, welcher aber nicht zum Einsatz kam. Ulli Übernahm, als Stefan den Transporter zum Abtransport der benutzen Schläuche holen musste, den Verteiler. Janine wurde als Melder eingesetzt und führte Protokoll über eingesetzte Trupps unter PA. Als um cirka 02.02 Uhr der Brand gelöscht war, begannen wir mit dem Abbau der B-Leitungen und packten diese dann auf den Transporter. Als vor Ort alle Wehren abrückten, begaben wir uns zum FTZ in Finow und tauschten unsere benutzten B-Druckschläuche und PA-Geräte inklusive Masken. Um 02.45 Uhr befanden wir uns wieder zurück im Gerätehaus und meldeten uns wieder einsatzbereit.
|
|
Nr.34-36
|
26.10,27.10
|
Einsatzbericht 34 Am Dienstagmorgen wurden wir um 05.28 Uhr alarmiert. Grund der Alarmierung war ein Brand bei einer Recyclingfirma in der Albertshofer Chaussee in Bernau OT Pankeborn. Doch bereits vor der Ausfahrt erfuhren wir, dass nur der SW 2000 der LG Finow benötigt würde. Also konnten wir uns umziehen und wieder ins Bett bzw. zur Arbeit oder Schule gehen. Einsatzbericht 35 Am Dienstagabend wurden wir um 22.25 Uhr zum zweiten Mal an diesem Tag alarmiert. Grund für die Alarmierung war wieder der Brand auf dem Betriebsgelände Müll/ Holz in Bernau. Kurz darauf rückten wir mit unserem LF 16-TS Kat. mit 1:5 aus. In der Hauptfeuerwache Finow angekommen, wurde uns mitgeteilt, dass eine Einsatzkraft, welche Atemschutzgeräteträger ist, mit der LG Finow nach Bernau ausrücken soll. Der Kamerad Stefan Ganzke übernahm diese Aufgabe und machte sich gemeinsam mit 7 weiteren Kameraden der LG Finow mit dem ELW 1 und einen MTW auf den Weg zum Einsatzort Bernau. Vor Ort brannten bereits seit Montagabend, dem 25. Oktober, Reifen, Holz, Kunst- und Dämmstoffe. Der Brand befand sich auf einer Fläche von 500 Quadratmeter. Man stellte bei den ABC-Erkundungen fest, dass sich 27 Atemgifte in der Luft befanden, von denen ein Stoff 75% krebserregend war. Unser Kamerad wurde zusammen mit dem Kamerad Norman Gloede von der LG Finow für die Wasserversorgung eingeteilt. Beide stationierten sich an einer TS 8 und verbrachten die ganzen 8 Einsatzstunden dort. Die weiteren Kräfte der LG Finow saßen erst in Bereitschaft und als nach langer Zeit Atemschutzmasken eintrafen, gingen sie Truppweise zur Brandbekämpfung vor. Außer uns waren die Kräfte Bernau, Ahrensfelde, Werneuchen, Panketal, Altlandsberg und Oderberg vor Ort. Einsatzbericht 36 Als sich die LG Finow mit unserem Kameraden Stefan Ganzke auf dem Rückweg vom Einsatzort befand, alarmierte uns die Leitstelle am Mittwochmorgen um 07.27 Uhr zum Einsatzort nach Bernau. Dort fand nach cirka 8 Stunden, der Wechsel der Einsatzkräfte statt. Da kein Maschinist zur Verfügung stand, fuhren wir mit 1:3 mit dem PKW unseres Wehrleiters zu Hauptfeuerwache Finow, wo wir dann mit dem ELW 1 in Richtung Bernau ausrückten. Vor Ort war keine extreme Lageverbesserung zu erkennen. Unsere Kameraden gingen unter Atemschutzmaske mit Filter zur Brandbekämpfung vor. Um cirka 16 Uhr befanden wir uns wieder im Gerätehaus. Außer uns waren u.a. Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Wehren Joachimsthal, Golzow und Grüntal anwesend.
|
|