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Freiwillige Feuerwehr Clara - Zetkin - Siedlung

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Im Jahr 2005 hatten wir 68 Alarmierungen
unsere Größten Einsätze im Jahr

Nr. 2

12.10

Am Mittwoch den 12.01.2005 hielten wir wie jeden Mittwochabend unseren Dienst. Mitten in der Ausbildung wurden wir um 19.02 Uhr mittels Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Brand im 2. Obergeschoss in der ehemaligen Betriebsschule Kranbau in Eberswalde alarmiert, in welcher sich noch eine Person befinden sollte. In kürzester Zeit rückten wir mit unserm TLF 16 und LF 16 - TS Kat. mit einer Gesamtstärke von 1:7 zur Einsatzstelle aus. Unterwegs hörten wir, dass außer uns die freiwilligen Wehren Eberswalde und Finow ausrückten. Als der Ortswehrführer der FF Eberswalde weitere Kräfte und Mittel nachforderte, wurde uns deutlich, dass es sich um einen größeren Brand handeln musste. An der Einsatzstelle angekommen waren erst einmal nur die Blaulichter der anderen Wehren zu sehen, welche bedingt durch einen kürzeren Anfahrtsweg vor uns vor Ort waren. Schnell wurde aber sichtbar, dass es sich um eine gut angelegte Einsatzübung handeln muss, für welche man der 1. Wachabteilung der BF gratulieren kann. Aus dem 1. Obergeschoss war eine Rauchentwicklung und Feuerschein sichtbar, welches mit Nebelmaschine und Blitzer in Szene gesetzt wurde.
Die Kräfte der freiwilligen Wehren Eberswalde und Finow waren bereits in vielerlei Hinsicht beschäftigt. So musste u.a. eine Wasserversorgung hergestellt, über eine 4-teilige Steckleiter ins 2. Obergeschoss unter PA eingestiegen und eine Person gerettet werden.
Wir erhielten den Einsatzauftrag über eine 3-teilige Schiebleiter zur Personensuche und Brandbekämpfung ins 3. Obergeschoss vorzugehen. Der Wassertrupp vom LF 16-TS Kat. und der Angriffstrupp vom TLF 16 bauten die 3-teilige Schiebleiter auf und der Angriffstrupp vom LF 16-TS Kat. rüstete sich mit PA aus. Nachdem die Schiebleiter in Stand gesetzt worden war, gingen die Kameraden Stefan Ganzke und André Loll zum Innenangriff über diese vor. Nach einer gründlichen Durchsuchung des 3. Obergeschosses wurde deutlich, dass sich keine weitere Person dort befinden würde. Nachdem der Angriffstrupp im Gebäude war, rüstete sich der Kamerad Ronny Weiß mit PA aus, um sich zu den anderen Sicherungstrupps zu begeben. Der Ausbildungsverantwortliche Kamerad Mike Ganzke von der BF beobachtete die Handlungen der freiwilligen Kräfte kritisch. Des Weiteren waren der Leiter Berufsfeuerwehr Herr Maier und deren Stellvertreter Herr Seewald auch anwesend und beobachteten das Szenario. Der Leiter Berufsfeuerwehr wertete die Einsatzübung als gelungen aus, welches wir unterstützen. Skeptisch werteten wir zurück im Gerätehaus unsere eigenen Fehler aus, denn aus diesen kann man nur lernen.

Nr.11

02.04

In der Nacht vom Freitag den 01.04. zum Samstag den 02.04. wurden wir von der Leitstelle um 00.36 Uhr zu einem Brand im Schwerpunktobjekt Werner Forßmann Krankenhaus alarmiert. Kurz nach eingehender Alarmierung rückten wir mit unserem LF 16 - TS Kat. mit 1 : 6 in Richtung Breitscheidstraße 100 in Eberswalde aus. Bei Ankunft erfuhren wir, dass auf der Station 14 eine Rauchentwicklung vorherrschte. Wir erhielten den Befehl, dass sich unsere Atemschutzgeräteträger ausrüsten und in Bereitschaft bleiben sollten. Also sattelten sich Andre, Ronny und Stefan mit PA und Atemschutzmaske und warteten auf weitere Befehle des Einsatzleiters. Es stellte sich anschließend heraus, dass auf dem WC der Station 3 Brandherde aufzufinden waren. Ein Grund dafür, dass Schlimmeres vereitelt wurde, war der schnellen Hilfe eines Zivildienstleistenden, der selbst Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr ist, zu verdanken. Also konnten wir, genau so wie alle anderen Wehren der Stadt, wieder den Heimweg ins Gerätehaus antreten

Nr. 19

12.05

In der Nacht zum Donnerstag den 12.05.2005 wurden wir durch die Leitstelle über Sirene und Funkmeldeempfänger um 00.03 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Hausflur eines Wohnheimes alarmiert.
Im Gerätehaus angekommen, teilte uns die Leitstelle mit, dass wir erst einmal in Bereitschaft verweilen sollten.
Als Einsatzleiter Rainer Depke seine Lagemeldung an die Leitstelle abgab, forderte dieser uns und die FF Eberswalde zum Einsatzort nach. Daraufhin rückten wir um 00.32 Uhr mit unserem LF 16 - TS Kat. mit 1:7 zur Schorfheidestraße ins Brandenburgisches Viertel aus. Bei unserer Ankunft am Einsatzort hatte die Berufsfeuerwehr und die FF Finow bereits den Brandherd gelöscht und die Einwohner des Wohnheimes aus dem Gebäude evakuiert.
Unsere Kameraden Ronny und Stefan bildeten den Angriffstrupp und durchsuchten unter schwerem Atemschutz das 4. Obergeschoss noch einmal nach Personen. Anschliessend begannen sie mit dem öffnen der Fenster in den Wohnungen um diese und den Flur zu durchlüften. Kurz darauf erhielten die beiden Kameraden durch unseren Gruppenführer Bernd die Aufgabe den Hausmeister zum Brandherd zu begleiten. Bevor wir jedoch abrücken konnten, galt es die evakuierten meist älteren Menschen wieder in ihre Wohnungen zurück zu bringen und gegebenenfalls darauf hinzuweisen Fenster geöffnet zu lassen. Danach konnten wir den Einsatzort verlassen und zur Feuerwehrhauptwache fahren um unsere gebrauchten Atemschutzmasken und PA´s zu tauschen.

Nr.42

18.08

In der Nacht vom 18.08. zum 19.08. wurden wir um 22.49 Uhr zu einem Brand bei der Recyclingfirma Theo Steil alarmiert. Kurz darauf erfolgte die Ausfahrt mit unserem LF 16 - TS Kat mit 1:5. Am Einsatzort in der Angermünderstraße angekommen, sahen wir, dass ein Schrottberg mit enthaltendem Aluminium in Brand stand. Der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr erteilte uns den Einsatzbefehl eine Wasserversorgung vom cirka 260 Meter entfernten Überflurhydranten zum TLF 16/45 der Berufsfeuerwehr aufzubauen. Unterstützung erhielten wir durch die Berufsfeuerwehr, die mit dem Aufbau der Wasserversorgung bereits begonnen hatte, und der LG Finow. Des Weiteren wurde das TLF 16/45 von dem TLF 16 der LG Eberswalde eingespeist. Die Brandbekämpfung erfolgte durch die Berufsfeuerwehr und der LG Eberswalde mittels eines Rohrs und dem Monitor des TLF 16/45. Die Ausleuchtung vor Ort übernahm die LG Finow mittels Scheinwerfer vom RW 1. Um cirka 0.20 Uhr war der Einsatz beendet und wir konnten uns auf den Weg zum Schläuchetausch und anschließend daran zurück zum Gerätehaus begeben.

Nr. 43

19.08

Am Freitagnachmittag den 19.08. wurden wir um 18.06 Uhr zu einem Havarie-Unfall mit GSG in der Angermünderstraße alarmiert. Kurz nach Alarmierung rückten wir mit 1:6 zum Einsatzort beim Hotel Finesse in Finow aus. Vor Ort angekommen wurden wir durch die Berufsfeuerwehr über die Lage informiert. Ein Transporter war verunfallt und es liefen 2 Fässer aus. Unsere Kameraden Stefan Ganzke und Ingo Schilling bildeten unter CSA den Reservetrupp für die Kameraden der Berufsfeuerwehr. Die Kameraden Ronny Weiß und Christian Schilling erhielten die Aufgabe im Dekontaminierungsanzug den Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr nach deren Einsatz zu dekontaminieren. Die nach uns eintreffende LG Finow stellte eine zweiseitige Brandabsicherung durch Wasser und Pulver und 2 Kameraden im Dekontaminierungsanzug bereit. Der Trupp der Berufsfeuerwehr stellte fest, dass es sich um auslaufende Phosphorsäure handeln würde und dichtete die Fässer anschließend ab.
In diesem Fall handelte es sich um eine unangekündigte Einsatzübung, welche die Erwartungen des Einsatzleiters Rainer Depke größtenteils erfüllte.

Nr.48 - 50

10.09 11.09 14.09

Am frühen Morgen des Samstages den 10.09. wurden wir um 02.49 Uhr zu einem Brand auf dem
Bernauer GUS-Gelände alarmiert. Kurz nach Alarmierung rückten wir mit unserem TLF 16 - GMK und unserem LF 16 - TS Kat. mit einer Gesamtstärke von 1:6 in Richtung Schönfelder Straße aus.
Bereits auf der Anfahrt wurde eine starke Rauchentwicklung für uns sichtbar. Vor Ort brannten mehrere Meter Hohe Berge von Recycling. Nach der Ankunft meldeten wir uns beim Einsatzleiter und der teilte uns dem Abschnittsleiter Wasserversorgung zu. Die Heckpumpe des TLF 16 wurde als Verstärkerpumpe für die 3 und 4 B-Leitung benutzt. Die Vorbaupumpe wurde als Verstärkerpumpe ebenfalls für die 3 und 4 B-Leitung und die Tragkraftspritze für die 1 und 2 B-Leitung benutzt. Und so sassen wir bis um circa 14.30 Uhr an den Pumpen. Anschließend daran mussten wir in ein Zelt, in dem eine amtsärztliche Untersuchung auf gesundheitliche Mängel statt gefunden hat. Nachdem dieses überstanden war mussten wir unsere Fahrzeuge grob reinigen lassen und wir ins Dekontaminierungszelt um uns nach Schaben zu untersuchten, die in großer Mengenanzahl vor Ort waren. Wenn diese Schritte negativ waren, konnten wir die Heimreise antreten. Und so mussten wir nur noch Schläuche tauschen und nachtanken um anschließend daran endlich nach Hause gehen zu können.

Am Sonntagmittag wurden wir um 12.41 Uhr zum zweiten Mal zu dem Brand im GUS-Gelände in Bernau alarmiert. Nachdem chaotischen Ereignissen am Vortag fanden wir erwartet wenige Einsatzkräfte den Weg zum Gerätehaus. So rückten wir mit unserem LF 16-TS Kat. mit 1:2 erst einmal in Richtung Hauptfeuerwache Finow aus, wo wir unser Einsatzfahrzeug mit weiteren Kräften der LG Finow auffüllten. Anschließend rückten wir in Richtung Schönefelder Weg aus. Nach Ankunft meldeten wir uns bei der Einsatzleitung und erhielten wie am Vortag den Auftrag an der Wasserversorgung. Um cirka 01.00 Uhr konnten wir uns dann auf den Rückweg in Richtung Hauptfeuerwache begeben um dort unsere Einsatzkleidung und Einsatzfahrzeuge dekontaminieren zu lassen. Am Folgetag wurde auch die Einsatzkleidung von den anderen Kräften unserer Wehr und dem TLF 16 - GMK dekontaminiert. Bis die Einsatzkleidung und das Einsatzfahrzeug vollständig gereinigt sind, bleiben wir, die LG Eberswalde und ein Teil der LG Finow nicht einsatzbereit.

Am Mittwoch den 14.09. wurden wir zu 11.00 Uhr von der Leitstelle über stillen Alarm wieder einmal zu dem Brand auf dem Bernauer GUS-Gelände alamiert. Dieses Mal sollte aber nur unser LF 16 - TS Kat. zum Einsatzort gebracht werden. Also rückten wir mit 1:3 in Richtung Bernau Schönefelder Straße ohne Sondersignal aus. Vor Ort lösten wir ein LF der Berliner Feuerwehr aus der Wasserversorgung heraus und setzten unsere LF 16 - TS Kat. dafür ein. Anschließend daran bestückten wir die Berliner LF und begaben uns dann mit einem MTW zurück zur Hauptfeuerwache. Um 15.00 Uhr waren wir zurück im Gerätehaus.

Nr. 67

20.12

In der Nacht vom 19.12. zum 20.12. wurden wir von der Leitstelle um 02.17 Uhr zu einem Kellerbrand im Brandenburgischen Viertel alarmiert. Kurz darauf rückten wir mit unserem TLF 16 - GMK mit 1:4 zum Einsatzort aus. Als die Berufsfeuerwehr den Einsatzort erreichte, war eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude kommend sichtbar. Gemeinsam mit der nachrückenden LG Finow fand die Brandbekämpfung im Kellerverschlag statt. Kräfte der Berufsfeuerwehr evakuierten aus Sicherheitsgründen eine behinderte Person. Als wir in der Straße  Zum Schwärzesee  eintrafen, erhielten wir durch den Einsatzleiter der BF die Aufgabe einen Trupp unter schwerem Atemschutz zustellen. Dieser musste durch den stark verqualmten Flur um die Abzugklappe zu kontrollieren,da diese aus DDR Zeiten stammt und als schlecht gewartet galt. Nachdem der Brand gelöscht und der Flur vom Qualm befreit war, rückten wir in Richtung Gerätehaus ab.

Nr.68

31.12

Am Samstagmorgen den 31.12.05 wurden wir um 04.53 Uhr zu einem Kellerbrand im Brandenburgischen Viertel alarmiert. Wenige Minuten nach Alarmierung rückten wir mit unserem TLF 16 - GMK mit Staffelbesetzung in Richtung Einsatzort aus. Die Anfahrt zur Straße Zum Schwärzesee 15 wurde durch winterlichen Verhältnisse erschwert. Am Einsatzort eingetroffen waren die Berufsfeuerwehr und die FF Finow bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Unser Angriffstrupp bestehend aus Ronny Weiß und Stefan Ganzke rüstete sich mit schwerem Atemschutz aus und ging zur Restablöschung vor. Nachdem dies geschehen war, erhielten sie die Aufgabe dem Einsatzleiter zu folgen und zu kontrollieren ob die Abzugsklappen in den einzelnen Aufgängen geöffnet sind. Anschließend konnten wir in Richtung Gerätehaus abrücken und den Einsatz beenden

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