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Brandcontainer 080
22-23.08.2008 Großbrand Reifenlager 048 siedlung mannvoll ffsied 04.12.2009. Fahrzeugübergabe FF Siedlung 105

[im Einsatz] [2003] [2004] [2005] [2007] [2008] [2009] [2010]

Im Jahr 2006 hatten wir 57 Alarmierungen unsere Größten Einsätze im Jahr

Nr. 3

08.01

Am Sonntagmorgen den 08.01. wurden wir um 04.18 Uhr von der Leitstelle zu einem Wohnungsbrand in der 4. Etage im Eberswalder Ortsgebiet Brandenburgisches Viertel alarmiert. Kurz nach Alarmierung rückten wir mit unserem TLF 16 - GMK mit 1:4 in Richtung Cottbuser Straße 8 aus. Wenig später rückte unser LF 16 - TS Kat. mit 0:2 nach. Während der Anfahrt erfuhren wir durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, dass die Wohnung in voller Ausdehnung brennen würde. In der Cottbuser Straße eingetroffen, waren bereits die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Finow mit den Löscharbeiten beschäftigt. Während der Löscharbeiten wurde durch einen agierenden Trupp eine tote Person aufgefunden. (An dieser Stelle möchten wir den Hinterbliebenen unser Beileid aussprechen) Unsere Aufgabe bestand darin 2 Trupps unter schwerem Atemschutz zu stellen, von denen einer als Rettungstrupp und der andere als Reservetrupp fungierte. Nachdem die Löscharbeiten beendet waren konnten wir den Einsatzort verlassen und waren zu 06.02 Uhr wieder am Gerätehaus und beendeten die Funkbeziehung.

Nr. 6

25.03

Am Samstagmorgen wurden wir um 03.22 Uhr zu einem Brand im Schwerpunktobjekt Kraftfuttermischwerk MÄRKA alarmiert. Circa 10 Minuten nach Alarmierung rückten wir mit unserem TLF 16 - GMK mit 1:4 zum Einsatzort in der Britzer Straße aus. Bereits auf der Anfahrt bekamen wir durch 4m Band mit, das ein Brand in einer Förder- und Gebläseanlage ausgebrochen ist.
Am Einsatzort angekommen, war eine Rauchentwicklung sichtbar. Die Berufsfeuerwehr war bereits im Innenangriff tätig und mit der weiterführenden Lageerkundung beschäftigt.
Da eine große Anzahl an Atemschutzgeräteträger benötigt wurde und jene nicht durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Eberswalde gestellt werden konnten, wurde durch den Einsatzleiter weitere Kräfte und Mittel aus der Gemeinde Schorfheide sowie die FF Britz nachgefordert.
Der Brand breitete sich unkontrolliert innerhalb der Förder- und Gebläsestrecke vom 1. OG bis ins 4. OG aus. Die Rohrstrecke war rot glühend und wurde mittels CM-Rohre auf jedem OG gekühlt.
Die Verrauchung des Gebäudes nahm immer mehr zu und da kein Rauchabzug vorhanden war, entschied sich die Einsatzleitung dazu, dass die Fenster eingeschlagen werden sollen, um somit einen Abzug zu schaffen.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, so dass das Rohrleitungssystem gewaltsam mit einer Feuerwehraxt geöffnet werden musste. Nachdem die Rohrstrecke geöffnet worden war, wurde der Brand mittels Pulverlöscher gelöscht. Im weiteren Verlauf wurde ein SSR 3/13 eingesetzt und ein eindeutiger Löscherfolg erreicht.
Die Löscharbeiten erschwerten sich, da ein Arbeiten nur unter schwerem Atemschutz möglich war. Weiterführend mussten die Trupps bei der Brandbekämpfung vorsichtig vorgehen, da eine Gefahr einer Staubexplosion bestand. Von unseren Kräften bildeten die Kameraden Ronny Weiß und Stefan Ganzke den Angriffstrupp. Die Brandbekämpfung in unserem Abschnitt im Erdgeschoss gestaltete sich schwer. Neben der Aufgabe des Kühlen, musste ein stark erhitzter Futtertrichter geöffnet werden. Der Angriffstrupp öffnete den Futtertrichter durch vorsichtiges abschrauben der Trichterklappe. Die letzten beiden Schrauben blieben angelöst, so dass die Trichterklappe mittels Einreißhaken aus sicherer Entfernung beiseite gezogen werden konnte. Sofort nach dem öffnen bildete sich ein offenes Feuer, welches durch Einsetzten von 2 CM-Rohren 2 weiterer Trupps gelöscht wurde.
Außer uns waren die folgenden Feuerwehren im Einsatz:
Stadt Eberswalde: BF, LG Sommerfelde, LG Eberswalde, LG Finow, LG Tornow, LG Spechthausen
Amt Schorfheide: FF Finowfurt, FF Lichterfelde, FF Eichorst
Amt Britz/Chorin: FF Britz

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Nr. 10

24.04

Am Montagabend den 24.04. wurden wir zu 20.37 Uhr via Funkmelderempfänger und Sirene zu einem Schuppenbrand in Eberswalde alarmiert. Wenige Minuten nach Alarmierung rückten wir mit unserem TLF 16  GMK mit einer Stärke von 1:5 in Richtung Drehnitzstraße aus. Als wir uns auf Höhe Toom - Baumarkt befanden, erhielten wir über 4 m Funk durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr die Mitteilung, dass unsere Anfahrt über die Triftstraße in die Drehnitzstraße erfolgen solle. Als wir uns dem Einsatzort näherten, konnten wir bereits auf Sicht fahren.
Der gemeldete Schuppenbrand entpuppte sich als Dachstuhlbrand einer Lagerhalle, der auf cirka 150 m2 in voller Ausdehnung stand. Wir erhielten die Aufgabe die Brandbekämpfung via Wenderohr vorzunehmen. Ausführender war der Kamerad Ronny Weiß. Die anderen KameradenInnen bauten derweil eine Wasserversorgung vom LF der Berufsfeuerwehr zu unserem TLF 16 - GMK auf, damit eine pausenlose Brandbekämpfung möglich wurde. Später wurde die Wasserversorgung vom LF der Berufsfeuerwehr beendet und Eine vom entfernten Unterflurhydranten in Stellung gebracht. Weiterführend bauten die Kameradin Janine Schilling und die Kameraden Robert Fehlau sowie Ronny Weiß nach Beendigung unserer Löscharbeiten die Beleuchtung vom LF Berufsfeuerwehr auf. Zu 21.45 Uhr konnten wir den Einsatzort verlassen und uns zurück zum Gerätehaus begeben. Außer uns waren die Berufsfeuerwehr und alle anderen freiwilligen Wehren der Stadt Eberswalde am Einsatzort.drehnitzstr.061drehnitzstr.062

Nr.21

14.06

In der Nacht vom Mittwoch, den 14.06. zum Donnerstag, den 15.06. wurden wir von der Leitstelle zu einem Dachstuhlbrand in Eberswalde alarmiert. Zunächst schien nicht eindeutig zu sein, wo sich der Brandherd befinden sollte, da auf unserem FME die Einsatzorte Heegermühler oder Werbelliner Straße zu lesen waren. Mit unserem TLF 16 - GMK rückten wir mit einer Besatzung von 0:5 in Richtung Einsatzort aus. Auf der Anfahrt erkundigten wir uns, ob bereits eine genauere Angabe zum Einsatzort vorliegt und erfuhren, dass jener in der Werbelliner Str. 27 war. Vor Ort angekommen, waren bereits die Kräfte der Berufsfeuerwehr, sowie die Löschgruppen Eberswalde und Finow vor Ort. Der Dachstuhl des Gebäudes brannte bei Ankunft der Berufsfeuerwehr in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung wurde der Monitor von der DLK 23-12 der Berufsfeuerwehr Außen-,
sowie 2 CM-Rohre im Innenangriff verwendet. Unsere Aufgabe bestand darin, den Kameraden Stefan Ganzke als PA-Träger zu stellen, der gemeinsam mit dem Kam. Christian Meng (LG Finow) den Rettungstrupp für den Angriffstrupp der Finower Ortswehr bildete. Die Kameradin Janine Schilling wurde als Melder den Einsatzleiter bei Seite gestellt. Die Kameraden Robert Fehlau, Martin Luther und Roland Träger unterstützen die LG Eberswalde beim Abbau einer B-Leitung. Nachdem wir den Einsatz beendet hatten, fuhren wir zunächst zum FTZ Eberswalde um uns neue Masken und PA zu holen um anschließend wieder einsatzbereit ins Gerätehaus einzurücken. Zu 03.18 Uhr konnten wir das Gerätehaus verlassen. Außer die bereits benannten Wehren, waren noch die LG Sommerfelde und LG Tornow am Einsatzortebw-060616-Brandebw-060616-brand3

Nr. 27/28

30.07

In der Nacht von Samstag zu Sonntag, den 30.07. wurden wir von der Leitstelle um 03.01 Uhr via FME und Sirene zu einem Brand in der Angermünder Straße alarmiert. Nach cirka 4 Minuten rückte unser TLF 16 - GMK mit einer Stärke von 0:4 in Richtung Finow aus. Kurz danach sollte noch unser LF 16 - TS Kat. mit einer Stärke von 1:1 folgen. Auf der Anfahrt zum Einsatzort erfragten wir bei der Leitstelle eine präzise Angabe zum Einsatzort und erfuhren, dass es auf dem Walzwerkgelände zum Brand von Recyclingbergen gekommen war. Kurz darauf konnten wir auch schon eine Fahrt auf Sicht aufnehmen. Als wir am Einsatzort mit unserem TLF 16 - GMK eintrafen, war die Berufsfeuerwehr noch mit der Lagebeurteilung beschäftigt und so verblieben wir erst einmal in Warteposition. Jene ergab schließlich, dass sich der Brandherd über eine Fläche von Schätzungsweise 2000 m³ erstreckte. Als die weiteren Kräfte der LG Finow, LG Eberswale, sowie unser LF 16 - TS Kat. eintrafen, erhielten wir die Aufgabe beim Aufbau der Wasserversorgung zu unterstützen. Mit den Kameraden der Löschgruppe Finow bauten wir via SW 2000Tr eine Wasserversorgung vom Unterflurhydranten Angermünder Straße zur DLK 23-12 der Berufsfeuerwehr auf. Der Kamerad Christian übernahm an der Wasserentnahmestelle die Bedienung der TS 8-8 LG Finow. Die Besatzung vom LF 16- TS Kat. fuhr mit den Kräften der LG Eberswalde zu einer nah liegenden Zisterne, von der sie gemeinsam eine Wasserversorgung zum LF der Berufsfeuerwehr herstellten. Zu 05.35 Uhr erhielten wir durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr die Information, dass wir den Einsatzort verlassen könnten, da nur noch die Recyclingberge aus auseinander gerissen werden müssen, damit ein Vorgehen zur Restablöschung stattfinden kann. Um 06.02 Uhr konnten wir am Gerätehaus unsere Funkbeziehung und somit den Einsatz beenden.

Am Sonntagnachmittag, den 30.07. wurden wir von der Leitstelle über stillen Alarm erneut zum Brand auf dem Walzwerkgelände an der Angermünder Straße alarmiert. Am Einsatzort wurde durch das Entfernen der Brandglut via Greifer die Intensität des Brandherdes erhöht. Der Einsatzleiter deshalb von einer zeitlich längeren Einsatzdauer aus und forderte unser TLF 16 - GMK als vorbeugende Maßnahme an. Kurz darauf rückten wir mit unserem TLF 16 - GMK mit einer Besatzung von 1:5 in Richtung Finow aus. Als wir am Einsatzort eintrafen, hatten die Kameraden der Berufsfeuerwehr und die der anwesenden freiwilligen Kräfte den Brandherd von 600 m³ via eines massiven Einsatz von einem BM-Strahlrohr und eines Hohlstrahlrohres in Kombination mit Netzmittel, schneller als zunächst erwartet, gelöscht. Aus diesem Aspekt war eine Einbindung in die Brandbekämpfung durch uns nicht mehr notwendig. Bevor wir den Weg zum Gerätehaus antraten, unterstützen wir die anderen Einsatzkräfte noch beim Zurückbauen der Einsatzstelle. Außer der bereits benannten Berufsfeuerwehr und uns, waren die Löschgruppen Tornow, Sommerfelde, Eberswalde und Spechthausen am Einsatzort.20.09.2007 Müllrecyclinganlagenbrand 001 (12)walzwerkde

Nr. 50

22.09

Am frühen Freitagnachmittag, dem 22.09. wurden wir zu 14:46 Uhr zu einem Brand eines Shelters auf dem Flugplatzgelände Finow alarmiert. Nach cirka 6 Minuten rückten wir mit unserem TLF 16 GMK und unserem LF 16 - TS Kat. mit einer Gesamtstärke von 1:7 in Richtung Biesenthaler Straße aus. Auf der Anfahrt erfragten wir, um welche Art von Brand es sich handeln würde. Der Mitarbeiter der Leitstelle setzte uns darüber in Kenntnis, dass es sich vor Ort um ein Bodenlauffeuer handelt. Vor Ort eingetroffen, hatten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bereits den Brand größtenteils gelöscht und wir wurden gemeinsam mit der LG Finow zu Nachlöscharbeiten eingeteilt. Die Kameraden Ronny Weiß und Martin Luther gingen mit einem CM- Rohr und die Kameraden Stefan Ganzke und Christian Schilling mit der Schnellangriffsvorrichtung vor. Nach 2 Stunden konnte die cirka 1 ha große Fläche als gelöscht klassifiziert werden und wir begaben uns gemeinsam auf den Rückweg. Zu 17.10 Uhr beendeten wir am Gerätehaus die FunkbeziehungDSC00017PIC_0006Bild012

Nr. 57

25.12

Am frühen Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertages, wurden wir um 14.19 Uhr durch die Leitstelle via Digitalmeldeempfänger und Sirene zu einem Holzbarackenbrand in voller Ausdehnung auf dem Gelände des Familiengartens Eberswalde alarmiert. Nach cirka 5 Minuten rückten wir mit unserem TLF 16 GMK und unserem LF 16 - TS Kat. mit einer Gesamtstärke von 1:8 in Richtung Lichterfelder Straße aus. Bereits auf der Oder-Havel-Kanalbrücke konnten wir die Rauchschwaden sehen und auf Sicht fahren. Während der Fahrt rüsteten sich Angriffstruppführer Stefan Ganzke und Angriffstruppmann Christian Schilling mit schwerem Atemschutz aus. Als wir am Einsatzort eintrafen, begannen die Kräfte der LG Finow und die Berufsfeuerwehr gerade mit dem Aufbau der Wasserversorgung und 1 Trupp der BF wurde unter schwerem Atemschutz im Innenangriff eingesetzt. Die Besatzung der LF 16 - TS Kat. unterstütze beim Aufbau der Wasserversorgung und stellte nach Ausfall der Finower Tragkraftspritze unsere zur Verfügung. Unser Angriffstrupp wurde zunächst als Sicherungstrupp eingesetzt und ging später zum Außen- und Innenangriff vor. Nachdem durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr und LG Finow die Glutnester beseitigt worden waren, konnte mit dem Abbau begonnen wurden. Wir unterstützen hierbei und begaben uns anschließend  zum FTZ und danach wieder zum Gerätehaus.IM000937IM000953PIC_0027