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22-23.08.2008 Großbrand Reifenlager 048 siedlung mannvoll ffsied 04.12.2009. Fahrzeugübergabe FF Siedlung 105

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Im Jahr 2007 hatten wir 56 Alarmierungen unsere Größten Einsätze im Jahr

Nr. 11

06.04

Am Karfreitag, den 06.04. wurden wir zu 20:06 Uhr via Digitalmeldeempfänger und Sirene von der Leitstelle zu einer Schiffshavarie auf dem Oder-Havel-Kanal alarmiert. Cirka 6 Minuten nach unserer Alarmierung rückten wir mit dem TLF 16 GMK mit einer Stärke von 1:5 in Richtung Ausweichstelle Gewerbegebiet Eberswalde aus. Die bereits vor Ort befindende Berufsfeuerwehr teilte uns mit, dass sich das polnische Motorschiff kurz vorm Sinken befinden würde. Der polnische Kapitän erklärte dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, dass der Schiffsrumpf durch einen unbekannten Gegenstand im Wasser aufgerissen wurde. Es bildete sich so das Szenario, dass im Maschinenraum und in der Kajüte das Wasser in einer Höhe von 1,60 m stand. Erschwerend zeigte sich, dass im Maschinenraum eine starke Wasserverschmutzung durch Diesel vorlag und somit das kontaminierte Wasser gesondert aufgefangen werden musste. Die nach uns eintreffende Löschgruppe Finow rückte mit ihrem TLF 16/25, RW2 mit Ölsperrenanhänger(BF) und GW-G2 (BF) zur Einsatzstelle an. Zwischenzeitig konnte vorerst ausgeschlossen werden, dass kontaminiertes Wasser in den Oder-Havel-Kanal gelangen könnte. Nachdem die LG Finow vor Ort war, wurde mit dem Einsatz der Turbopumpe im hinteren Kajütenbereich, in dem sich kein kontaminiertes Wasser befand, begonnen. Die Berufsfeuerwehr setzte im Maschinenraum eine Chiemseepumpe ein, welche das kontaminierte Wasser in den leeren Schubkahn leitete. Als die Dunkelheit eintrat, wurde durch die Berufsfeuerwehr und der Löschgruppe Finow die Ausleuchtung der Einsatzstelle übernommen. Nach geraumer Zeit konnte die Leckstelle durch die polnische Schiffsbesatzung noch nicht abgedichtet werden, da der Wasserpegel im Schiffsraum noch nicht weit genug abgesenkt werden konnte. Dem zufolge entschied man sich, dass mehrere TS 8 eingesetzt werden müssen. Aus diesem Aspekt heraus, lies der Leiter Berufsfeuerwehr (der mittlerweile die Einsatzleitung übernommen hatte) die Löschgruppen Sommerfelde (TSF-W) und die Löschgruppe Tornow (LF 10/10) nachalarmieren. Als nach läängerer Zeit ersichtlich wurde, dass kein kontaminiertes Wasser aus dem Schiff in den Oder-Havel-Kanal gelangen konnte, wurde der GW-G 2 und der Ölsperrenanhänger zum Standort zurückgeschickt. Nachdem die LG Sommerfelde am Einsatzort eingetroffen war, wurde sofort mit dem Lenzen begonnen. Die LG Tornow verblieb mit ihrem LF 10/10 zunächst einmal als Reserve im Bereitstellraum. Nachdem der Wasserstand ersichtlich abgesenkt worden war, versuchte die polnische Schiffsbesatzung noch einmal das Leck mit einem Havarietuch zu schließen, was nach einigen Versuchen gelang. Resümierend kann man sagen, dass bis 23:00 Uhr cirka 90 m³ teilweise kontaminiertes Wasser aus dem Schiffsrumpf gelenzt wurden. Während der gesamten Einsatzzeit wurde der Umweltschutz nicht außer Betracht gelassen und stets kontrolliert, ob kontaminiertes Wasser in den Kanal austreten könnte. Um 23:30 Uhr konnte der Wasserpegel soweit gesenkt, dass die polnische Schiffbesatzung mit ihren eigenen Pumpen den Wasserstand unter Kontrolle halten konnte. Unsere Aufgabe bestand darin, zunächst als Reserve im Bereitschaftsraum zu stehen. Als man später mit den Lenzen durch Tragkraftspritzen begann und unser TLF 16 keine Verwendung fand, schickte uns der Einsatzleiter zurück ins Gerätehaus, wo wir in Bereitschaft verweilen sollten, falls ein anderer Einsatz im Stadtgebiet auftreten sollte. Außer der Berufsfeuerwehr und uns, waren die Löschgruppen Finow, Sommerfelde und Tornow im Einsatz.

Nr. 26

17.06

Am Sonntagmachmittag, dem 17.06 wurden um 15:19 Uhr zunächst die Berufsfeuerwehr, sowie die Löschgruppe Eberswalde zu einem Wohnungsbrand in der Heegermühler Straße alarmiert. Auf Grund einer starken Rauchentwicklung aus dem Erdgeschoss, konnte zunächst keine eindeutige Einsatzlage festgestellt werden. Daraufhin forderte der Einsatzleiter sofort uns und die Löschgruppe Finow nach. Um 15:25 Uhr wurden wir dann durch die Leitstelle via Digitalmeldeempfänger und Sirene alarmiert. Cirka 5 Minuten nach Alarmierung rückten wir mit unserem TLF 16 GMK mit einer Stärke von 1:5 und unserem MTF mit einer Stärke von 0:2 in Richtung Eberswalde aus. Während unserer Alarmierung stellte sich heraus, dass vor Ort das Kinderzimmer in Vollbrand stehen würde. Durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr wurde durch einen Innenangriff der Brandherd gelöscht. Die Löschgruppe Eberswalde wirkte als Sicherungstrupp. Als wir fast zeitnah mit der Löschgruppe Finow vor Ort eintrafen, wurde der Einsatz unserer Kräfte und Mittel nicht mehr notwendig, so dass wir cirka 15 Minuten später wieder in Richtung Gerätehaus abrücken konnten.

Nr. 41

20.09

Am frühen Donnerstagmorgen, dem 20.09. wurden wir durch die Leitstelle um 02:13 Uhr zu einem Deponiebrand auf dem Gelände des GHW Recyclinghofes alarmiert. Nach cirka 5 Minuten rückten wir mit unserem TLF 16 GMK (1:4  1 Atemschutzgeräteträger) zum Einsatzort in der Angermünder Straße aus. Unser MTF folgte mit (1:0  1 Atemschutzgeräteträger) kurze Zeit späer. Bereits auf der Anfahrt konnte durch unsere Einsatzkräfte ein Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Am Einsatzort eingetroffen, stand Recyclingmaterial in einem Volumen von cirka 100 m³ in Brand. Die Berufsfeuerwehr war hatte via LF 16/12 bereits die Ausleuchtung des Einsatzortes, sowie via TLF 16/45 den Erstlöschangriff begonnen. Als die Löschgruppen Finow und Eberswalde eintrafen, wurden durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr die Abschnitte Brandbekämpfung, Löschwasserversorgung und Atemschutzüberwachung gegründet. Unsere Einheit wurde dem Abschnittsleiter Brandbekämpfung, die durch den Gruppenführer der Berufsfeuerwehr geführt wurde, untergegliedert. Gemeinsam mit den Kräften der LG Eberswalde wurden wir zunächst zur Brandbekämpfung, teilweise unter schwerem Atemschutz, eingesetzt. Durch den Gruppenführer der LG Eberswalde wurde die Leitung des Abschnittes Atemschutzüberwachung übernommen. Als Abschnittsleiter Löschwasserversorgung wurde der Gruppenführer der LG Eberswalde eingesetzt. Die Wasserversorgung musste hierbei von einem Überflurhydranten zum TLF 16/45 BF verlegt werden. Nachdem eine stabile Löschwasserversorgung bestand, wurde durch den SBA 4,5 unter Verwendung eines BM-Rohres das Löschmittel Netzmittel zur Brandbekämpfung eingesetzt. Weiterführend waren 2-CM Rohre im Einsatz. Nachdem es dem Einsatzleiter und dem A-Dienst gelungen war, die Verantwortlichen des Recyclinghofes zu erreichen, wurden durch die Mitarbeiter unter Verwendung von Radladern die Recyclingberge auseinander genommen. Die LG Sommerfelde und Spechthausen konnten auf Grund des schnellen Löscherfolges den Einsatzort schnell wieder verlassen. Nachdem nur noch Restlöscharbeiten abzuarbeiten waren, schickte uns der A-Dienst der Berufsfeuerwehr zu 05:00 Uhr wieder zurück zum Ausgangspunkt. Mit im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die LG Finow, die LG Eberswalde, die LG Sommerfelde, die LG Spechthausen und wir.