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Nr. 06
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26.01
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Am 26.01.2008 wurden wir um 05.21 Uhr zu einem Brand im Schwerpunktobjekt Wald Solar Heim alarmiert. Kurze Zeit später rückte unser TLF 16 GMK und unser MTF aus. Ca 6 min. nach der Alarmierung kam per Digitalmeldeempfänger und über 4m - Funk das Stichwort Atemschutz anlegen zur Evakuierung . Im Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 40 Personen, die von der Berufsfeuerwehr evakuiert werden mussten. Auf dem Weg zur Einsatzstelle hörten wir über Funk, dass im Hinterhof ein Schuppen in voller Ausdehnung brennt und das Feuer bereits auf das Hauptgebäude übergegriffen hat. Das Wald Solar Heim besteht vor allem im mittleren Bauteil aus Holz. Hinter dem Hauptgebäude befand sich ein Schuppen mit Carport, wo auch Holz gelagert wurde. Am Einsatzort angekommen, stellten Ronny und Christian einen Angriffstrupp unter PA (Pressluftatmer). Ihre Aufgabe war es im 2.OG zur Brandbekämpfung vorzugehen. Robert und Jens (FF Sommerfelde) bildeten ebenfalls einen Trupp unter PA zur Restablöschung des Schuppens. Dazu wurde an der Rückseite des Gebäudes mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach Glutnestern gesucht und anschließend die Holzverkleidung entfernt. Gegen 7.00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und es konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Die Bewohner des Gebäudes waren derweil im Werner - Forßmann - Krankenhaus untergebracht. Das Gebäude selbst ist vorübergehend nicht bewohnbar. Vertreter der Stadt, wie der Bürgermeister Herr Boginski und Herr Birk, machten sich selbst ein Bild von der Lage. Für die Verpflegung sorgte das THW. Um ca. 07.30 Uhr beendeten wir den Einsatz und meldeten uns bei der Leitstelle wieder einsatzbereit.  
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Nr. 12
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18.04
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Am Freitagabend, den 18.04.2008 wurden wir um 19.23 Uhr zu einem Brand in der Bollwerkstraße alarmiert. Kurze Zeit später rückten wir mit unserem TLF 16 GMK und dem MTF aus. Dort angekommen stand in einer ehemaligen Möbelfabrik ein Müllberg in Flammen. Inzwischen ist das Feuer auch auf den Dachstuhl und auf die Wände übergegriffen. Die Berufsfeuerwehr hatte mit dem ersten Löschangriff begonnen. Die LG Eberswalde baute inzwischen die Wasserversorgung vom nahegelegenen Finowkanal auf. Inzwischen rüsteten sich derweil Viktoria, Matthias und Ronny mit Atemschutz aus. Anschliessend lösten sie die im Einsatz befindlichen Kräfte ab. Ihre Aufgabe war es mit den Löscharbeiten fortzufahren. Anschliessend rüstete sich auch Carsten mit Atemschutz aus und bildete zusammen mit einem Kamerad von der LG Sommerfelde einen Trupp. Der Brand war nach gut zweieinhalb Stunden unter Kontrolle und so konnten sich alle Ortswehren auf dem Heimweg machen. Im Einsatz waren außer uns und der Berufsfeuerwehr die LG Eberswalde, die LG Sommerfelde und die LG Tornow. Die LG Finow blieb in Sitzbereitschaft, um die Stadt weiterhin abzusichern. 
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Nr. 22
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27.06
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Am 27. Juni wurden wir um 4.54 Uhr mittels Sirene und Meldeempfänger zu einem Brand in der Coppistraße alarmiert. Kurze Zeit später rückten unser TLF 16 GMK/W50 und unser MTF in Richtung Einsatzort aus.Am Einsatzort angekommen, sahen wir das Feuer, welches in einer alten, aber leer stehenden Lagerhalle ausgebrochen war. Wir meldeten uns beim Einsatzleiter, der unser Fahrzeug direkt einteilte. Unser Angriffstrupp Robert und Matthias rüstete sich mit Atemschutzgeräten aus und ging zum Angriff vor. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Finow und Eberswalde unterstützten uns und sich gegenseitig. Nach einer guten Stunde wurde das Gebäude als Einsturz gefährdet erklärt, nachdem kurz zuvor die ersten Ziegelsteine zu Boden fielen. Daraufhin sperrte die Berufsfeuerwehr die eine Hausseite ab. Nachdem das Feuer aus war und Finow nur noch zur Restablöschung vor Ort blieb, konnten wir den Einsatz wieder beenden und zurück zum Standort fahren. Der normale Tagesablauf für uns Kameraden konnte gegen 8.30 Uhr wieder in Angriff genommen werden. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren Finow, Eberswalde, Siedlung, die Dienstschicht der Berufsfeuerwehr sowie die Polizei.
  
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Nr.29
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22.08
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Am 22.08.2008 wurden wir um 22.53 Uhr zu einem unklaren Brand in Nordend alarmiert. Kurze Zeit später rückten wir mit unserem TLF 16 GMK aus. Wenig später folgte unser MTF.
Auf dem Weg zum Einsatzort hörten wir über Funk, dass ein Reifenlager in Vollbrand steht. So wurden weitere Wehren aus dem Landkreis Barnim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt, kurz hinter Lichterfelde, sahen wir auf der linken Seite eine riesige Flammenwand. Der Einsatzort wurde in 2 Abschnitte eingeteilt. Der erste Abschnitt war auf der linken Seite (Neue Str.) und der zweite Abschnitt auf dem MAN Gelände. Am Einsatzort angekommen, wurden wir zur direkten Brandbekämpfung in Abschnitt 1 eingeteilt. Unsere erste Aufgabe war es eine zweite B-Leitung aufzubauen. Als dieses geschehen war, stellten Robert F. und Matthias K. einen Angrifftrupp unter schwerem Atemschutz. Sie sollten mit Schwerschaum einen Schaumteppich legen, um die Ausbreitung zur Lagerhalle zu verhindern. Anfangs gelang es, aber die Hitzeentwicklung war so groß, dass sich das Feuer rasend schnell ausbreitete. Es standen ca. 4000 m² Reifen in brand. In der Zwischenzeit bauten die LG Finow, LG Eberswalde und Serwest die Wasserversorgung auf. Die anderen Kameraden der LG Siedlung wurden mit weiteren Kameraden zum Schützen der Lagerhalle eingeteilt. Dies geschah mit 6 Rohren. Es gelang ihnen die Lagerhalle zu retten. Im Abschnitt 2 waren viele Tanklöschfahrzeuge im Einsatz, die mit ihren Wenderohren arbeiteten. Unser Angrifftrupp wurde an verschiedenen Stellen eingesetzt. Das THW war ebenfalls Vorort und versorgte uns mit Kraftstoff, Schaumbildner und Nahrung. Nach ca. 8 Stunden hieß es dann Feuer unter Kontrolle. Einige Kräfte konnten somit zurück fahren, um später die Ablöse zustellen. Am 23.08.08 wurden wir erneut alarmiert. Nach ca. 18 Stunden hieß es dann Feuer aus. Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden.
Im Einsatz waren die BF und alle Freiwilligen der Stadt Eberswalde sowie Bernau, Britz, Finowfurt, Zerpenschleuse, Althüttendorf, Trampe, Joachimsthal, Biesenthal, Hohensaaten, Lüdersdorf, Parstein, Lichterfelde, Eichhorst, Oderberg, Schönwalde, Serwest, Schwedt und Liepe. Der A-Dienst, der Stellvertretene Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst, das THW Ortsverband Eberswalde, die Kripo und die Polizei waren ebenfalls am Einsatzort. Insgesamt waren über 300 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt.  
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