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Am 19.06.10 wurden wir um 00.26 Uhr via Digitalmeldeempfänger und Sirene alarmiert. Grund für die Alarmierung war ein Brand auf dem Gelände der GHW.
Kurz nach alarmierung rückte unser TLF in Richtung Einsatzort aus. Ca. 5 min. später folgte unser MTF. Auf dem Weg rüstete sich unser Angrifftrupp mit schwerem Atemschutz aus. Am Einsatzort eingetroffen bekam unser TLF die Aufgabe, mit dem Monitor einen ersten Löschangriff durchzuführen. Die Besatzung des MTF bekam die Aufgabe 2 C-Rohre vorzunehmen. In der Zwischenzeit baute die FF Finow eine Wasserversorgung auf. Da das Wasser aus den Hydranten nicht reichte wurden nahe liegende Wasserbecken genutzt. Unser TLF wurde mehrere male umpositioniert. Als wir dann endlich eine konstante Wasserversorgung hatten konnten wir uneingeschränkt mit unserem Monitor arbeiten. Dieses Zeigte dann auch den erwünschten erfolg.
Zeitweise wurde an der Einsatzstelle mit 8 Trupps unter schwerem Atemschutz sowie zwei Wenderohren gleichzeitig gearbeitet. Das THW OV Eberswalde übernahm während des Einsatzes die Sicherstellung der Versorgung aller Einsatzkräfte.
Um ca. 16.00 Uhr konnte dann vom Einsatzleiter Feuer aus gemeldet werden.
Im Einsatz waren die BF, alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Eberswalde, die FF Britz und das THW OV Eberswalde.
Berricht MOZ
Abfallberge brennen lichterloh
Eberswalde (moz) Zu einem Großeinsatz musste die Feuerwehr in der Nacht zu Sonnabend ausrücken. Aus bislang ungeklärter Ursache hatten sich die Abfallberge auf dem Recyclinghof GHW in Finow entzündet. Schon bei der Abfahrt an der Wache konnten Einsatzleiter Rainer Depke und seine Kollegen den Feuerschein am Nachthimmel sehen. Über 70 Helfer kämpften über Stunden mit den Flammen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Auch auf die benachbarte Lagerhalle griff das Feuer nicht über. Die Polizei schätzt den Schaden auf 10 000 Euro. Vor gut einem Monat hatte es auf dem Gelände schon einmal gebrannt.
Eberswalde Meterhoch loderten die Flammen auf den Abfallbergen des GHW Recyclinghofs in Eberswalde, als die Feuerwehr dort in der Nacht zu Sonnabend eintraf. Baustellenmischabfälle und Gewerbeabfälle lagern auf dem Firmengelände an der Mühlenstraße 8. Mehr als 70 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Eberswalde sowie der Freiwilligen Wehren Finow, Tornow, Zetkin-Siedlung, Sommerfelde und Britz waren über 15 Stunden im Einsatz, um die Flammen und Glutnester restlos zu löschen. Teilweise befanden sich die Brandherde tief im Innern der schätzungsweise fünf bis sechs Meter hohen Abfallberge. Bagger mussten die Haufen auseinanderschieben, damit die Feuerwehr sie löschen konnte, erklärt Helmut Colberg, der die Einsatzleitung am Morgen von seinem Kollegen Rainer Depke übernommen hatte. Vor allem in der Nacht erschwerte starker Wind die Löscharbeiten.
Dennoch hatten die Wehren die Lage von Anfang an unter Kontrolle, schildern die Einsatzleiter. Die Gefahr des Übergreifens der Flammen auf die benachbarte Lagerhalle habe nicht bestanden, so Depke. Menschen befanden sich nach ersten Erkenntnissen bei Ausbruch des Feuers nicht auf dem Recyclinghof. Gegen 0.30 Uhr ging der Alarm bei der Berufsfeuerwehr Eberswalde ein. Anwohner hatten Feuerschein und Rauchentwicklung gemeldet. “Beim Ausrücken an der Wache konnten wir den Feuerschein schon sehen”, sagt Depke. Unter Atemschutz wagten sich die Helfer zwischen die Feuerberge. Rauch und der Geruch verbrannter Plastik hingen in der Luft.
Nach Angaben der Feuerwehr hatten die letzten Mitarbeiter des Recyclinghofes das Gelände um 23 Uhr verlassen. Zu diesem Zeitpunkt soll es dort noch nicht gebrannt haben. Gegenüber der Presse wollten sich die Betreiber des Unternehmens nicht äußern. Die Kriminaltechniker der Polizei nahmen ihre Untersuchungen auf. “Es wird wegen Brandstiftung ermittelt”, heißt es im Polizeibericht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 10 000 Euro.
Vor einem Monat hatte es auf dem Recyclinghof schon einmal gebrannt. Seit April hat es in Finow und im Brandenburgischen Viertel bereits 15 Mal gebrannt. Offenbar treibt ein Feuerteufel dort sein Unwesen. Ob es sich beim aktuellen Fall um Brandstiftung handelt, steht nicht abschließend fest
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